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31. Dezember 2008 3 31 /12 /Dezember /2008 18:13
Tja meine Lieben, nun ist es so weit. Ich schreibe hier den letzten Artikel für dieses Jahr. Ich sitze hier in Verbier auf dem Sofa aus den 70ern (so komisch grün braun gestreift) und hier in Verbier hat es heute Mittag heftig angefangen zu schneien. Momentan ist es leider auch so, dass wir nicht auf Verbier Stadt sehen, weil der Nebel so heftig aufgezogen ist. Ich hoffe doch, dass sich das bis zum finalen Feuerwerkscountdown dann auch wieder verzogen hat, da ich noch den Foto startklar machen und einstellen sollte. Gestern haben Hansi und ich von Dad das Stativ mit hier her genommen und ich würde gerne, bevor das große Feuerwerk losgeht hier einfach mal ein paar Probefotos machen. Ich hör zwar schon immer wieder mal, dass irgendwo ne Rakete hochgeht, aber viel sehen tu ich leider noch nichts. Noch ist ja ein bisschen Zeit.

Hansi und ich haben schon den ersten Durchgang Raclette hinter uns. Wir haben das heute Nachmittag gegen fünf Uhr schon mal aufgebaut und Essen jetzt mehr oder minder immer wieder mal in Etappen So ist man dann nicht auf einmal zu voll gegessen und kann die Zeit auch besser überbrücken bis Mitternacht. Seit gestern besitzt Hansi ja auch noch, dank meiner Schwester, ein paar Raketen, die wir dann abfeuern können. Ein paar Böller sind auch dabei, aber da bin ich ehrlich gesagt nicht ganz so Fan von. Mir sind so richtig schöne und hell leuchtende Raketen lieber. Mal schauen was Verbier selbst (also die Stadt) dieses Jahr wieder für ein Feuerwerk bietet. Letztes Jahr war das gut ein sechsstelliger Frankenbetrag. Gut, die Stadt hier hat es ja, so ist es nicht und wenn ich dafür ein tolles Feuerwerk anschauen kann soll mir das auch recht sein

Mum, Dad und Gotti sind immer noch in Freiamt. Sie werden da heute abend mit Steffi, Gerhard und Gerhards Oma ins neue Jahr feiern. Für mich ist es dieses Jahr irgendwie ein komisches Silvester. Ich glaub, es ist mir noch nie passiert, dass ich Silvester nur mit einer weiteren Person gefeiert habe. Ich will jetzt hier um Gottes Willen nicht sagen, dass es nicht schön ist mit Hansi zusammen zu feiern, aber es ist für mich halt ungewohnt, dass der Kreis hier sooo klein ist. Die letzten Jahre war irgendwie immer noch jemand mit hier in Verbier dabei. Und dieses Jahr hatten alle irgendwie auf einmal keine Zeit und was weiß ich. Dabei hatte ich extra Bleigießen Sachen usw. gekauft. Man hätte ne schöne gemütliche Raclette Runde machen können mit schön quatschen usw. danach Bleigießen, vielleicht was Spielen oder sonst irgendwas in der Richtung. Aber irgendwie ist bis auf das Raclette nichts von meinem "Wunschdenken" jetzt mehr übrig geblieben. Das ist für mich wirklich schade. Ich hatte mich heute auch schon mit Hansi darüber unterhalten. Ich bin einfach irgendwie ein "Rudeltier", d.h. ich hab gerne Menschen um mich rum, die ich kenne und mit denen man ne schöne Zeit verbringen kann. Allein Sein hatte ich in letzter Zeit seit der OP tagsüber echt mehr als genug. Und das wird sich auch die nächste Zeit leider noch nicht so wirklich hier ändern.

Heute Mittag waren Hansi und ich schon knapp davor hier alles zusammen zu packen und nach Hause zu fahren. Warum? Bei mir ist noch nicht so wirklich die übliche Verbier Freude aufgekommen (das hatte ich ja schon mal geschrieben) Und immer nur alleine Skifahren gehen hat Hansi auch keine Lust, was ihm ja nicht zu verübeln ist. Die letzten Wochen waren irgendwie so doof viel für mich. Ich mein jetzt vor allen Dingen psychisch. Wisst ihr die Tatsache, dass sich bei meinem Kopf noch nicht wirklich was verbessert hat, hat mich echt aus der Bahn geworfen. Ich mein ich hab die Sache operieren lassen (was jetzt nicht gerade so ein Spaß war), sitze deshalb seit September schon zu Hause, brauchte mehr als Nerven erst wegen Tübingen, dann endlich die OP, dann Wochen langes Geduldspiel mit meinem Kopf, dann vergesse ich auch noch auf einmal Sachen, dann den ganzen Tag zu Hause sitzen und warten was meinem Kopf heute so alles einfällt, dann noch der geringere Verdienst, sich jeden Morgen überlegen müssen, wie man heute irgendwie die Zeit totschlagen könnte, dann noch die Sache, die ich letztens hier geschrieben habe (mit Sündenbock für manche Personen sein und was weiß ich, nähere Details möchte ich hier immer noch nicht aufführen, sonst muss ich mich nur wieder aufregen), und und und. Ich hatte in die Nachuntersuchung wirklich viel Hoffnung gesteckt. Ich wollte eigentlich, dass wenigstens dieser doch momentane Hauppart mal wieder ein bisschen in den Hintergrund tritt, aber Pustekuchen. Er ist präsenter als je zu vor. Ich wollte im neuen Jahr eigentlich wieder voll durchstarten, wieder arbeiten gehen, einen geregelten Alltag haben, wieder mein Geld selbst verdienen, und auch mal wieder etwas gefordert werden und auch mal wieder etwas "erreichen" können.

Stattdessen muss ich mir vom Arzt als Ergebnis einen Heilungsverlauf der "ok" sei diagnostizieren lassen und auf den Kernspinbildern sehen, dass sich im Vergleich zu den ersten Bildern nach der OP nicht wirklich irgendwas getan habt. Wisst ihr wie deprimierend das ist? Ich mein wozu habe ich dann den ganzen Sch... machen lassen? Es hat bisher nix gebracht. Mein Kopf tut immer noch was er will und so langsam dreh ich echt dann mal am Rad. Ich mein ich kann doch nicht nur rumsitzen und hoffen, dass mein liebes Gehirn dann doch mal irgendwann Lust hat sich auszudehnen und meine Hirnmittellinie sich begradigt. Diese Warterei nervt und vor allen Dingen der Gedanken, dass man mich, sofern sich bis Ende März nichts gravierendes tut, noch mal operieren könnte ruft auch nicht gerade gute Laune in mir vor.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass mir seit der OP irgendwie teilweise die Freude am Leben vergangen ist. Immer wieder muss ich erst mal mit meinem Kopf schauen wie das geht, wie der reagiert, etc. Das nervt mich echt an. Ich hatte echt gedacht, dass Hansi, ich und Jürgen (unser Hochzeitschauffeur) und seine Freundin hier ein paar tolle Tage haben. schön Silvester feiern und ich dann im neuen Jahr wieder durchstarte. Tja und nun? Ich sitze mit Hansi alleine in Verbier und kann im Januar nicht durchstarten und wieder voll arbeiten gehen. Tolle Sache, wirklich!!! Hansi sprüht heute auch noch nicht gerade so voller Lebensfreude. Er hat gerade auch die ein oder andere Sache, die ihm zu schaffen macht. Mehr familiäre Sachen mit seiner Seite. Alles nicht so einfach.

Lasse ich das ganze Jahr noch mal Revue passieren so ist doch einiges los gewesen. Im Januar habe ich meinen neuen Job bei Bizerba angefangen. Ich bin dort wirklich gut aufgenommen worden und möchte ein paar Kollegen von dort echt nicht mehr missen. Ich hätte mich auch sehr gefreut wenn ich mit denen wieder im neuen Jahr hätte durchstarten können, aber das wird ja leider nichts. Ich denke die Leute, die ich meine wissen es, dass sie gemeint sind. Es sind alles treue Blog Leser und von daher ist der Dank hier niedergeschrieben schon richtig adressiert und kommt auch bestimmt genau dort an wo er soll. Danke Euch!!!

Tja das erste viertel Jahr war dann natürlich auch noch vom dem Highlight schlecht hin geprägt - Hansis und meine Hochzeit am 03. Mai. Was haben die Vorbereitungen nicht alles an Nerven gekostet, aber was für schöne und emotionale Momente haben sie nicht auch gebracht. In der Zeit haben wir (Hansi und ich) auch sehr viel über Freundschaften gelernt und erfahren auf wen man sich verlassen kann und wen nicht. War in manchen Momenten schmerzhaft, aber jetzt gesehen war es gut so wie es passiert ist.

Die Hochzeit selbst war ein Tag, den ich wohl nie vergessen werde. Nach sechs Wochen Dauerregen hatte zum ersten Mal wieder die Sonne gescheint, ich hatte all die Menschen an dem Tag um mich rum, die mich in meinem Leben (stückweise) begleitet haben, denen ich auch teilweise wirklich viel zu verdanken habe. Aus Michaela Bergmann wurde Michaela Estler und ich habe mich nun "offiziell" zu dem Mann bekannt mit dem ich gerne zusammen alt werden möchte, bei dem ich weiß, dass er mich immer wieder zum lachen bringt (ich sag nur "er wurde sieben Jahre und seiher ist er nur noch gewachsen
"), dass er egal wie schlecht es mir geht immer für mich da ist und auch wirklich mit mir "In guten wie in schlechten Tagen" gemeinsam durchs Leben geht. Dass es die richtige Entscheidung war hat sich bei meiner ganzen Kopfgeschichte, die kurz nach der Hochzeit ins Rollen kam schon mehr als gezeigt. Da auch Du Hansi immer meinen Online Blog liest, sei dir an dieser Stelle auch noch einmal ein herzliches Danke gesagt. Ich bin dankbar dafür, dass du immer zu mir hälst, dass du immer ein offenes Ohr für mich hast (außer wenn es um Hausarbeit geht ) und dass du mich mit all meinen Macken, Launen und Kuriositäten so nimmst wie ich bin und nicht versuchst mich zu ändern. Riesen Schmatzer dafür.

Nach der Hochzeit kam dann die ganze Sache mit dem Kopf ans Tageslicht. Bis zur OP hin sind Hansi und ich ja dann auch noch umgezogen. Bei den zwei Sachen (Kopf und Umzug) hat sich für mich wieder mal gezeigt, dass ich mich jederzeit auf meine Familie verlassen kann. Ohne Murren, ohne Gegenwehr oder was auch immer konnte ich einfach dort anrufen wenn ich irgenwas gebraucht habe. Es war immer irgendwer sofort zur Stelle, hat mich irgendwo hin gefahren wenn Hansi mal keine Zeit hatte, beim Umzug haben alle tatkräftig mitgeholfen und was weiß ich. Und das schöne ist für mich immer wieder zu sehen, dass dieser Zusammenhalt bei uns einfach irgendwie selbstverständlich ist. Da gibt es nicht erst ein ewiges dafür und dagegen, pro und contra, und eine ewige Hinterfragerei. Es wird einfach gemacht und dann auch einfach gemeinsam durchgestanden. Und genau dieses Gefühl ist für mich beruhigend und etwas, was ich nicht missen möchte. Ein riesen großes Danke an dieser Stelle an meine Familie. Ich weiß, dass dieses Jahr einiges los war und ich Euch und Eure Nerven echt häufig beansprucht habe! Ich versuche im neuen Jahr nicht ganz so "beanspruchend" zu sein. Ich denke Steffi und Gerhard sind mit ihrem Hausbau dann mal dran

Tja und das restliche Viertel vom Jahr fand ich, wie bereits geschrieben nicht ganz so prickelnd und erwähnenswert, aber was soll ich machen? Irgendwie ist es schließlich auch noch rumgegangen. Und mit der Hochzeit von Steffi und Gerhard gestern hat das Ganze ja noch irgendwie einen Abschluss mit Highlight gefunden. Ich wünsche den beiden an dieser Stelle nochmal alles alles Liebe und Gute.

Ich hoffe Euer Jahr war nicht von ganz so vielen Auf und Abs wie meinen geprägt und dass doch immer noch das "Auf" dominiert. In wenigen Stunden geht das Jahr 2009 los und ich habe beschlossen dem neuen Jahr den Kampf anzusagen, Naja jetzt nicht dem Jahr selbst, aber allem was so unangenehmes kommen mag. Mein Kopf muss endich kapieren, dass ich nicht die Lust habe zu warten und dass ich aktiv etwas für die Besserung tun werde. Ich hoffe und denke, dass ich aber nicht zu viel erwarten werde, dass ging in diesem Jahr auch in die Hose. Eigentlich würde ich einfach gerne mal noch so richtig schön in den Urlaub. Einfach weit weg in ein Hotel, in dem ich nichts machen muss außer einfach zu entspannen. Vielleicht werde ich mich auch noch für einen Hochschulkurs einschreiben oder so. Ich könnte mein Französisch mal wieder ein bisschen aufpolieren. Ich muss mich mal informieren wenn ich wieder zu Hause bin.

Hansi und ich werden wohl bald die zweite Runde Raclette starten. Von daher werde ich meinen Eintrag für heute und für dieses Jahr beenden. Ich bedanke mich bei allen Menschen, die mir dieses Jahr beigestanden sind und natürlich bei allen, die hier immer wieder regelmäßig meinen Blog lesen!

Ich wünsche Euch alles erdenklich Gute für das neue Jahr und einen guten Rutsch!

Passt auf Euch auf!
- Michaela

P.S.: Fazit des Jahres - Hol ordentlich Schwung auf der Schaukel des Lebens, genieße das Kribbeln im Bauch und betrachte jedes Tief nur als Etappe auf dem Weg nach oben. Dorthin, wo die schönste Aussicht ist.

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